Satzung

des Turnverein 1894 Auersmacher e.V.

 

§ 1 – Name und Sitz

Der Verein führt den Namen “ Turnverein 1894 Auersmacher e.V. “ und hat seinen Sitz in Auersmacher.
Er ist rechtsfähig durch Eintrag im Vereinsregister des Amtsgerichtes in Saarbrücken (Nr. 2463).
Der Verein ist Mitglied des Saarländischen Turnerbundes.

§ 2 – Zweck und Aufgaben

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Er ist selbstlos tätig und parteipolitisch und konfessionell neutral; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Zweck des Vereins ist die regelmäßige Pflege und Förderung aller auf ideeller Grundlage möglichen Turn-, Spiel- und Sportarten.

Aus dieser Zielsetzung ergeben sich folgende Aufgaben:
1. Förderung der Leibesertüchtigung auf breitester und gemeinnütziger Grundlage
2. Hebung und Erhaltung der Gesundheit, der Geschicklichkeit und der Körperkraft des Einzelnen.
3. Beteiligung an einer planmäßigen Jugenderziehung und Jugendpflege.

§ 3 – Mittelverwendung

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Beginn

Die Mitgliedschaft zum Verein ist eine freiwillige.

Der Verein führt:
1. Schüler und Schülerinnen bis 14 Jahre,
2. Jugendliche Mitglieder bis 18 Jahre,
3. Aktive Mitglieder ab 18 Jahre,
4. Inaktive Mitglieder ab 18 Jahre,
5. Ehrenmitglieder ( lt. Ehrenordnung)

Mitglieder des Vereins können alle unbescholtenen Personen beiderlei Geschlechts werden, wenn sie schriftlich beim Vorstand um die Aufnahme nachsuchen. Bei Antragstellern unter 16 Jahren ist die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten erforderlich.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung an die Mitgliederversammlung (§ 13) zu. Diese entscheidet endgültig.
Die Aufnahme wird dem Mitglied durch Aushändigung der Mitgliedskarte bestätigt.
Ehrenmitglieder werden durch den Vorstand nach den Bestimmungen der Ehrenordnung ernannt.

(2) Beendigung

Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, durch Tod oder durch Ausschluß .

Der freiwillige Austritt kann durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand erfolgen. Das ausscheidende Mitglied bleibt bis zu diesem Zeitpunkt verpflichtet, die Mitgliedsbeiträge zu bezahlen.

Der Tod eines Mitgliedes bewirkt sein sofortiges Ausscheiden.

Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen schwer verstoßen hat, mit sofortiger Wirkung durch den Vorstand ausgeschlossen werden. Der Ausschluß ist erwirkt, wenn das Mitglied
– seine Mitgliedschaft mißbraucht, das Ansehen und die Interessen des Vereins schädigt, die Disziplin gröblich verletzt
oder gegen Anordnungen des Vorstandes oder Beschlüsse der Mitgliederversammlung verstößt,
– sich unehrenhafter Handlungen innerhalb oder außerhalb des Vereins zuschulden kommen läßt,
– trotz erfolgter schriftlicher Mahnung länger als drei Monate mit seinen Beiträgen im Rückstand bleibt.
Vor der Beschlußfassung ist dem betreffenden Mitglied innerhalb einer Frist von 14 Tagen Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Der Ausschließungsbeschluß mit den Ausschließungsgründen ist dem betreffenden Mitglied schriftlich bekanntzugeben.
Gegen den Beschluß steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu.
Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.

Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

§ 5 Mitgliederbeiträge

Die Höhe der Mitgliederbeiträge richtet sich nach den Bedürfnissen des Vereins

Der Vorstand schlägt die Höhe des Beitrages der Mitgliederversammlung vor, die darüber einen Beschluß herbeiführt.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.

Über die Zahlung einer Aufnahmegebühr entscheidet ebenfalls die Mitgliederversammlung.

§ 6 Rechte der Mitglieder

Jedes Mitglied ist berechtigt, alle durch den Verein geschaffenen Einrichtungen in Anspruch zu nehmen, an allen Veranstaltungen teilzunehmen und nach den Beschlüssen der Mitgliederversammlung am Vereinsvermögen teilzuhaben.

Diese Rechte sind weder erblich noch übertragbar.

Das Mitglied kann wählen und, sofern es volljährig ist, gewählt werden. Jedoch haben Mitglieder unter 16 Jahren kein Wahlrecht und auch nicht das Recht zur Abstimmung in den Versammlungen.

§ 7 Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied ist verpflichtet, die in den Satzungen festgelegten Grundsätze des Vereins zu fördern, die Vereinssatzung und die Versammlungsbeschlüsse zu beachten und die Vereinsbeiträge zu bezahlen.
Außerdem sind die Mitglieder verpflichtet, die Satzungen derjenigen Fachverbände zu beachten, denen der Verein angehört.

§ 8 Verwaltung des Vereins

Die Organe des Vereins sind
1. der geschäftsführende Vorstand (§ 9),
2. der Gesamtvorstand (§ 10),
3. der Turn- und Sportausschuß (§ 11),
4. der Turn- und Sportrat (§ 12),
5. die Mitgliederversammlung (§ 13).

§ 9 Geschäftsführender Vorstand

Dem geschäftsführenden Vorstand gehören der 1. Vorsitzende, der 1. Kassierer und der 1. Geschäftsführer an.

Der 1. oder 2. Vorsitzende vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB.

Dem geschäftsführenden Vorstand steht das Verfügungsrecht für dringliche außergewöhnliche Ausgaben bis zur Höhe von 150, – DM (hundertfünfzig) zu.
Von den durch den geschäftsführenden Vorstand in eigener Zuständigkeit erledigten Angelegenheiten nimmt der Gesamtvorstand jeweils in der nächsten Sitzung Kenntnis.

§ 10 Gesamtvorstand

Dem Gesamtvorstand gehören an:
der 1. und 2. Vorsitzende,
der 1. und 2. Geschäftsführer,
der 1. und 2. Kassierer,
der Oberturnwart,
der stellvertretende Oberturnwart
die Frauenwartin,
der Pressewart,
der Jugendwart und die Jugendwartin, (sie werden von der Jugend gewählt und der
Mitgliederversammlung zur Bestätigung vorgeschlagen)
die Abteilungsleiter, (sie werden in den jeweiligen Abteilungen gewählt und der
Mitgliederversammlung zur Bestätigung vorgeschlagen)
Ehrenmitglieder, denen die Mitgliederversammlung Sitz und Stimme zuerkannt hat.

Die Mitglieder des Gesamtvorstandes, ausgenommen der Jugendwart, die Jugendwartin und die Abteilungsleiter, werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt und zwar derart, daß alljährlich jeweils die Hälfte der Vorstandsmitglieder neu gewählt wird.

In ungeraden Jahren sind zu wählen:
der 1. Vorsitzende,
der 1. Kassierer,
der 2. Geschäftsführer,
stellvertretende Oberturnwart
die Frauenwartin,
der Jugendwart (Bestätigung),
die Abteilungsleiter (Bestätigung).

In geraden Jahren sind zu wählen:
der 2. Vorsitzende,
der 2. Kassierer,
der 1. Geschäftsführer,
der Oberturnwart,
der Pressewart,
die Jugendwartin (Bestätigung)
die Abteilungsleiter (Bestätigung).

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins ehrenamtlich. Er verwaltet das Vermögen des Vereins und beschließt über Angelegenheiten von grundsätzlicher und allgemeiner Bedeutung, soweit diese nicht nach § 13 dieser Satzung der Mitgliederversammlung ausdrücklich vorbehalten sind. Außerdem trifft er die Entscheidung über Aufnahme und Ausschließung von Mitgliedern.

Der Vorstand faßt seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden, schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen werden müssen.

Vorstandssitzungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, oder wenn ein Drittel der Vorstandsmitglieder die Einberufung unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom 1. oder 2. Vorsitzenden schriftlich verlangt.

Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist.

Alle Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.

§ 11 Turn- und Sportausschuß

Dem Turn- und Sportausschuß gehören an:
der Oberturnwart als Vorsitzender,
die Abteilungsleiter, Fachwarte und Fachwartinnen aller im Verein betriebenen Sparten
und der Gerätewart

Die Mitglieder des Turn- und Sportausschusses werden mit Ausnahme des Oberturnwartes nach Vorschlag der betreffenden Abteilungen in ihre Ämter berufen und durch die Mitgliederversammlung in ihren Ämtern bestätigt

Die Aufgaben des Turn- und Sportausschusses sind:
1. Ausarbeitung des Lehrplanes für das laufende Arbeitsjahr in enger Anlehnung an die
Turnordnung des Deutschen Turnerbundes bzw. an die Wettkampfordnungen der ent
sprechenden Fachverbände,
2. Leitung, Organisation und Durchführung aller Wettkampf- und Wettspielveranstaltungen
auf Vereinsebene,
3. Durchführung von Lehrabenden zur Aus- und Weiterbildung von Warten und Wartinnen,
4. gegenseitige kameradschaftliche Aussprache, Hilfe und Unterstützung der Fachwarte untereinander.

§ 12 Turn- und Sportrat

Dem Turn- und Sportrat gehören die Vorstands- und die Turn- und Sportausschußmitglieder an.

Der Turn- und Sportrat tritt unter Vorsitz des 1. Vorsitzenden zusammen zur Beratung und Beschlußfassung über Maßnahmen, die aus Anlaß größerer Veranstaltungen auf Vereins-, Gau- oder Bundesebene in turnerischer, sportlicher, organisatorischer oder verwaltungstechnischer Hinsicht zu treffen sind.

Scheiden Fachwarte zwischendurch aus, so ergänzt der Turn- und Sportrat den Turn- und Sportausschuß bis zur nächsten Mitgliederversammlung kommissarisch.

Der Turn- und Sportrat ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.

Die Abstimmungen erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.

§ 13 Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr, möglichst zu Beginn des Kalenderjahres, hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden. Ihr obliegt vor allem:
1. Entgegennahme des Geschäftsberichtes (§ 15), des Kassenberichtes (§ 15) und
des Jahresberichtes des Oberturnwartes,
2. Entlastung des Vorstandes,
3. Wahl der Vorstandsmitglieder und Bestätigung der Fachwarte,
4. Festsetzung des Jahresbeitrages,
5. Beschlußfassung über Anträge,
6. Beschlußfassung über Satzungsänderungen,
7. Beschlußfassung über Auflösung des Vereins.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder die Einberufung von einem Drittel sämtlicher stimmberechtigter Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Der Vorstand ist verpflichtet, die außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb einer Frist von 6 Wochen einzuberufen.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlußfähig.

Die Mitgliederversammlungen fassen im allgemeinen ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.
Zu Satzungsänderungen ist jedoch eine Stimmenmehrheit von 3/4, zur Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

§ 14 Beurkundung der Beschlüsse

Die in Vorstands- Turn- und Sportratsitzungen und in Mitgliederversammlungen gefaßten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer der Sitzung zu unterschreiben.

§ 15 Geschäftsführung

Der Verein wird durch den Vorstand nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung verwaltet.

Zur Erledigung von Sonderaufgaben kann der Vorstand Ausschüsse bilden.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Vorstand hat für jedes Geschäftsjahr einen Geschäftsbericht und die Jahres-Kassenabrechnung aufzustellen und diese der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung vorzulegen.

Die Mitgliederversammlung beschließt über die Entlastung des Vorstandes

§ 16 Kassenprüfung

Die Kassenprüfung erfolgt nach Abschluß des Geschäftsjahres durch zwei gewählte Kassenprüfer. Das Amt der Kassenprüfer wechselt alle zwei Jahre und zwar derart, daß alljährlich durch die Mitgliederversammlung ein Kassenprüfer gewählt wird.

Die Kassenprüfer dürfen weder dem Vorstand noch dem Turn- und Sportrat angehören und auch nicht mit dem
1. Kassierer verwandt oder verschwägert sein.

Der Kassenprüfbericht ist zusammen mit dem Kassenbericht der ordentlichen Mitgliederversammlung vorzulegen.

§ 17 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonders zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit der in § 13 dieser Satzung vorgeschriebenen Mehrheit beschlossen werden.

Sofern die Mitgliederversammlung nicht besondere Liquidatoren bestellt, werden der 1. und 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Sie haben die laufenden Geschäfte abzuwickeln und die Löschung des Vereins im Vereinsregister beim Amtsgericht in Saarbrücken zu beantragen.

Das nach Abschluß der Liquidation oder nach Wegfall des bisherigen Zwecks (§ 2) verbleibende Vermögen fällt an den Saarländischen Turnerbund mit der Auflage, es bis zu fünf Jahren treuhänderisch für einen aufnahmeberechtigten Rechtsnachfolger zu verwalten.
Dieser hat das Vermögen wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden

Nach ergebnislosem Ablauf dieser Frist ist der Vorstand des Saarländischen Turnerbundes berechtigt, das Vermögen selbst unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige turnerische Zwecke zu verwenden.

§ 18 Inkraftsetzung

Diese Satzung wurde durch Beschluß der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 8. März 1996 in Kraft gesetzt.
Sie ersetzt die Satzung in der Fassung vom 29. April 1994.

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Auersmacher, den 8. März 1996.

( H e i t ) ( S o s s o n g )

1. Vorsitzender 1. Geschäftsführer