Karate Training einmal anders (ein Bericht von Nicolas Fischer)
……zum ersten Mal haben wir mit dem Bo, also einem langen Stock, trainiert. Für mich als Braungurt war das eine komplett neue Erfahrung, da ich bisher hauptsächlich das normale Karate-Training ohne Waffen kannte.
Am Anfang war es gar nicht so einfach, mit dem Bo richtig umzugehen. Die Bewegungen waren ungewohnt und man musste aufpassen, wo man den Stock hält und wie man ihn bewegt. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass vor allem Koordination und Konzentration wichtig sind
Besonders interessant fand ich, dass wir auch eine Kata mit dem Bo gemacht haben (Kata = Form/Kampf gegen einen imaginären Gegner). Dadurch konnte man gut sehen, wie sich bekannte Bewegungen aus dem Karate verändern, wenn man einen Bo in der Hand hat. Man muss den Stock richtig in die Bewegungen einbauen und gleichzeitig darauf achten, die Techniken sauber auszuführen.
Mir hat das Training auf jeden Fall Spaß gemacht. Es war eine gute Abwechslung zum normalen Training und ich konnte dabei etwas Neues lernen. Auch wenn am Anfang nicht alles direkt funktioniert hat, wurde es mit der Zeit immer besser.
Ich würde mir deshalb wünschen, dass wir in Zukunft wieder einmal mit dem Bo trainieren. Gerade die Kombination aus Karate und dem Bo fand ich interessant und es war eine gute Möglichkeit, den eigenen Sport einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.
(Bilder: K. Welsch)

